Hausgemeinden-Netzwerk Oberberg

Einleitung

 

Was sind Hausgemeinden? 

Hausgemeinden sind die ursprüngliche, neutestamentliche Form von Gemeinde.

In dem Brief des Paulus an die Kolosser wird die Hausgemeinde des Nymphas erwähnt.

Kol 4,15: „Grüßet die Brüder in Laodizea und den Nymphas und die Gemeinde in seinem Hause.“

Eine Hausgemeinde ist eine Gruppe von Nachfolgern Jesu, die sich in einem privaten Haus treffen. Hier haben sie Gemeinschaft und bringen sich mit ihren Gaben ein.  Jüngerschaft, Evangelisation, Gebet, Anbetung, Taufen und Abendmahl sind vertraute Elemente des gemeinsamen Erlebens. Sie verstehen sich als ein Teil des Leibes Jesu der stadtweiten Gemeinde und pflegen freundschaftliche Verbindungen zu ihren Geschwistern am Ort. Neben den Hausgemeinden sind ihnen stadtweite Treffen aller Christen ein wichtiges Anliegen (siehe: Die 3 biblischen Ebenen von Gemeinde).

Hausgemeinden erfahren Ermutigung, Auferbauung und Korrektur durch Älteste und den fünffältigen Dienst. Er ist eine wichtige, von Gott der Gemeinde geschenkte Bereicherung, ohne den nachhaltiges Gemeindewachstum nicht möglich ist.

Zwischen Hausgemeinden und Hauskreisen gibt es einige Unterschiede. Sie sind HIER beschrieben.

 

Warum überhaupt Hausgemeinden?

Am Anfang stehen diese beiden Fragen:

  •  "Wie möchte Gott seine Gemeinde bauen?"
  •  "Welche Hinweise finden wir dazu in der Bibel?"

Im neuen Testament kommt "Gemeinde" in drei strukturellen Formen vor: In Hausgemeinden, in der stadtweiten Gemeinde und in der weltweiten Gemeinde mit den Christen aller Zeiten.

  • Könnte es sein, dass dies auch heute noch Gottes Plan ist, wie er seine Gemeinde bauen will?
  • Wurde im Laufe der Kirchengeschichte dieser Plan nach und nach durch menschliche
      Überlegungen ersetzt?

 

Folgenden Fakten sind bemerkenswert:

  • Über 80% der Oberberger stimmen jeden Sonntag mit ihren Füßen ab, dass sie mit Gemeinde, wie sie sie kennen, wenig anfangen können.
  • Die meisten Kirchen und freien Gemeinden in Oberberg erleben seit Jahrzehnten kaum Wachstum.
  • Die Christen sind untereinander oft uneins und zerstritten. Weltweit gibt es ca. 30.000 Denominationen, Kirchen und christliche Gruppierungen. In den oberbergischen Orten finden sonntäglich diverse parallele Gottesdienste statt. 
  • Viele Christen sind frustriert über die Situationen in den Gemeinden. Sie spüren, dass etwas nicht stimmt. Könnte es an der Uneinigkeit und den falschen Strukturen liegen?

Bei all den Fakten geht es nicht um Anklage. Viele Pastoren und ehrenamtliche Mitarbeiter haben die richtige Motivation. Sie engagieren sich aufopferungsvoll. Sie lieben Gott und die Menschen und möchten, dass diese Jesus näher kennen lernen.

Es geht nicht darum bestehende Gemeinden zu verändern. Sie sind die "alten Schläuche", die den guten alten Wein aufbewahren. "Neuer Wein" soll in neue Schläuche (Lukas 5, 37).

Es geht um ein Miteinander der Christen an einem Ort, in einer Stadt. Es geht um die Einheit der Christen - nicht um Spaltung (Joh. 17,21). Deshalb sind gemeinsame Treffen der Christen einer Stadt wichtig.

Gott will unsere Generation zu sich ziehen. Dafür hat er uns im Neuen Testament klare Strukturen mitgeteilt: Hausgemeinden, Älteste (Plural!), Diakone, den fünffältigen Dienst und gemeinsame Treffen aller Christen am Ort.

 

Unterschiede zwischen Hausgemeinden und Hauskreise/ Hauszellen gibt es HIER.

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www.Hausgemeinden-Oberberg.net